Die Therapie

Hier möchte ich Ihnen mein Psychotherapieangebot bezogen auf die Fachgebiete Geburtshilfe und Gynäkologie vorstellen.

Unterstützende Psychotherapie bei Kinderwunsch und Kinderwunschbehandlung

Zum Beispiel:
  • gemeinsame Betrachtung von lebensbiographischen und aktuellen Faktoren,
    die auf die Gestaltung des Kinderwunsches Einfluss  nehmen
  • psychotherapeutische Bearbeitung der komplexen Auswirkungen und
    Folgen von Kinderlosigkeit bei aktuellem Kinderwunsch
  • gemeinsames Erarbeiten von individuellen Bewältigungsstrategien bei
    Belastungen, durch naturheilkundliche und/oder reproduktionsmedizinische
    Behandlungsmaßnahmen
  • psychosoziale Beratung und Begleitung für Frauen und Paare
    bei Familienbildung mit gespendeten Gameten (Samen- oder Eizellspende)
  • Unterstützung und Begleitung für Frauen und Paare
    beim Abschied vom Thema Kinderwunsch.

Darüber hinaus biete ich eine fundierte Beratung für Frauen und Paare,
die sich für eine Familienbildung mit Gametenspende interessieren.


Psychotherapeutische Betreuung bei körperlichen und seelischen Belastungen in der Schwangerschaft

Zum Beispiel:
  • bei Hyperemesis gravidarum
  • bei vorzeitigen Wehen und Gestose
  • bei Angst- und Anpassungsstörungen
  • bei Folgeschwangerschaft nach Fehl- und Totgeburt
  • bei Risiko - und Mehrlingsschwangerschaft
  • nach Eizellen- und Samenspende
  • nach traumatisierender Geburt

Bei der psychotherapeutischen Betreuung von Schwangeren arbeite ich eng mit erfahrenen Hebammen zusammen.

Auf Wunsch kann auch die bereits betreuende Hebamme
in die Behandlung mit einbezogen werden.


Mentale Geburtsvorbereitung

Zum Beispiel:
  • bei Erstgebärenden
  • bei traumatisierenden Vorerfahrungen
  • bei geplantem Kaiserschnitt
  • bei Ängsten bezogen auf Klinik und medizinischem Personal

Auf Wunsch kann auch der Partner in die mentale Geburtsvorbereitung
mit einbezogen werden.


Psychotherapeutische Bearbeitung von Geburtstraumata und Begleitung bei psychischen Störungen nach der Geburt

Zum Beispiel:
  • protrahierter Verlauf bei frustran erlebter Geburt
  • Notfallsituationen unter der Geburt
  • Geburtseinleitung, Geburtsstillstand und Geburtsverletzung
  • Frühgeburt und Behinderung des Kindes
  • psychische Probleme im Wochenbett
  • Überlastung und Überforderung in der Säuglingsperiode
Da ich die Grenzen meiner therapeutischen Arbeit sehr wohl kenne,
übergebe ich im Bedarfsfall traumatisierte  Frauen zu deren Wohl und Sicherheit, erfahrenen ärztlichen Trauma-Psychotherapeutinnen.


Trauerarbeit bei Verlusterleben in der Schwangerschaft

Ein Kindchen in der Schwangerschaft (auch bei sehr kurzer Schwangerschaft!) oder zum Zeitpunkt der Geburt zu verlieren, kann betroffene Eltern in ihrem ganzen Sein schwer erschüttern.

Begleitet den Weg der Trauer gestalten und gehen. Die schmerzlichen Erfahrungen der Trauerzeit reflektieren und leben (bei Bedarf mobilisieren oder lenken). Unterstützung finden, durch individuell angepasste Elemente professioneller Trauerverarbeitung. Die heilsame Kraft und Stärke der Trauer wahrnehmen und annehmen.

Sich versöhnen mit dem, was erlebt, was durchlebt werden musste, sich wieder versöhnen mit dem Leben! Und wieder Frieden finden. Frieden finden, für sich selbst und für das/die kleinen Kindlein.

Zum Beispiel:
  • bei ein- oder mehrmaligem Erleben einer Fehlgeburt
  • bei ein- oder mehrmaligem Erleben einer Totgeburt
  • bei Trauer und Schuldgefühle nach Schwangerschaftsabbruch
  • bei prolongierter (chronischer) Trauer
  • bei konflikthaften, ambivalenten Trauerprozessen

Dieses Angebot richtet sich auch an Frauen, bei denen die Verlusterfahrung schon längere Zeit zurückliegt.

Auf Wunsch können auch trauernde Angehörige (Geschwister, Großeltern,
Freunde ...) die therapeutische Trauerbearbeitung in Anspruch nehmen.




Vorbereitung einer nachfolgenden Schwangerschaft

Zum Beispiel:
  • bei Verlusterfahrung in vorangegangener Schwangerschaft
  • bei habituellem Abort
  • nach traumatisierender Erfahrung
  • bei körperlichen (Risiko-) Erkrankungen wie Lupus erythematodes
  • bei individuellen, familiären und sozialen Belastungen


Psychotherapeutische Unterstützung bei gutartigen, gynäkologischen Erkrankungen und Funktionsstörungen

Zum Beispiel:
  • bei Endometriose und Myomatosis uteri
  • im Klimakterium
  • bei Zyklus bedingten Beschwerden wie dem PMS (Prämenstruellen Syndrom)
  • vor und nach einer gynäkologischen Operation



Psychotherapeutische Betreuung und Krisenintervention im Rahmen eines stationären Klinikaufenthaltes

Zum Beispiel:
  • bei Fehl- und Totgeburt (vor, während und nach der Geburt)
  • bei langer Verweildauer im Krankenhaus
    wie z.B. im Rahmen einer sogenannten „Liegeschwangerschaft“
  • bei operativen gynäkologischen Eingriffen benigner Erkrankungen
    wie z.B. im Rahmen einer ausgedehnten Sanierung bei Endometriose